Was die Gesetze hierzu aussagen:

Sozialgesetzbuch (SGB VII § 209 Abs. 1 Nr. 1.)
Die Prüfung ortsveränderlicher und ortsfester Elektrogeräte, Anlagen und Betriebsmittel ist Pflicht. Der Gesetzgeber hat diese Vorschrift in das Siebte Sozialgesetzbuch (SGB VII) übernommen (§ 209 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII). Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Geräte den geltenden VDE-Bestimmungen entsprechen.

Die BetrSichV regelt u.a. die Sicherheit am Arbeitsplatz  für Mitarbeiter als auch für Kunden.
„Alle Arbeitsmittel und überwachungsbedürftige Anlagen“ unterliegen gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) einer regelmäßigen Prüfungspflicht.“
§26 der BetrSichV. Straftaten:
(1) Wer durch eine in § 25 Abs. 1 bezeichnete vorsätzliche Handlung Leben oder Gesundheit eines Beschäftigten gefährdet, ist nach § 26 Nr. 2 des Arbeitsschutzgesetzes strafbar.
(2) Wer eine in § 25 Abs. 3 bezeichnete Handlung beharrlich wiederholt oder durch eine solche Handlung Leben oder Gesundheit eines Anderen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, ist nach § 40 des Produktsicherheitsgesetzes strafbar.

Die einzelnen Prüfvorschriften:
Die näheren Prüfvorschriften für elektrisch betriebene Geräte, Maschinen und Anlagen sind durch die folgenden DIN-Normen bzw. VDE-Klassifikationen festgelegt:
Bürogeräte: Prüfung elektrischer Arbeitsmittel mit Schutzkontaktstecker nach VDE 0701-0702.
Maschinen & Elektroinstallationen: Betrieb von elektrischen Anlagen, elektrischen Gebäudeinstallationen und ihre Betriebsmittel nach VDE 0105-100.
Medizinische Geräte: Prüfung von ortsveränderlichen/ortsfesten Anlagen und Betriebsmitteln, sogenannte aktive Medizinprodukte gemäß der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBV), nach DIN EN 62353 (VDE 0751).
Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen: Prüfung von Arbeitsmitteln mit Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCD/PRCD) nach VDE 0701-0702.
ESD: Prüfung der elektrostatischen Entladung nach DIN EN61340 ff.